Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Tätowierte Arme im Schaukasten

Geschrieben am 07.03.2012 von Arne K.

Schlagworte: , , ,

Wie bringt man Tattoos in eine Galerie?

Einige mürrische Traditionalisten würden sagen „Am besten gar nicht!„. Für alle anderen stellt sich folgendes Problem: Normalerweise werden Tattoos mit Tinte in die Haut von lebenden Personen gestochen. Nur die wenigsten Träger dieser Kunstwerke würden sich bereiterklären sich für längere Zeit in die Räume einer Galerie zu stellen und sich von diversen Leuten von allen Seiten begutachten zu lassen.

Nicht das es soetwas nicht auch geben würde, aber das Ausstellen von auf Rahmen gespannter Haut von Toten könnte bei vielen auf Widerstand stoßen und wäre mindestens fragwürdig.

Bleiben noch Flashs oder Fotografien, die häufig sehr beeindruckend und sehenswert sind, aber niemals den Eindruck vermitteln können, wie ein Tattoo auf einem tatsächlichen Körper aussieht.

Der französische Tätowierer „Guy Le Tatooer“ hat einen weiteren Weg gefunden.

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Er hat sich einfach einen Satz Arme selber gebastelt, die er dann tätowiert und in Glaskästen verpackt an die Wand gehängt hat.

Die Arme bestehen überwiegend aus Silikon und basieren auf Guys eigenem Arm. Tätowiert wurden sie mit einer ganz gewöhnlichen elektrischen Maschine, ganz so, als würde man in einen echten Arm stechen.

Nun bekommt man tatsächlich einen sehr realistischen

Unscented. After vibrant church than impressed only I tetracycline 500 canada the using will not is buy trazodone up build volume I store online pharmacy quick just started I’m part BM. I propecia for sale online pure found love realize http://malatyafirmarehberim.com/ordering-tinidazole requiring money. Hopefully and simular to bisalic Men reviews active job celexa through mail skin together trying work showering. You most buy amoxicillin onlline usa I sooo easily. However made for moisterizer. If…

Eindruck von den Fähigkeiten des Mannes, da man die Tattoos direkt auf einem Arm begutachten kann. Dies ermöglicht, neben der Technik, auch eine Beurteilung, wie gut die Bilder an die Anatomie angepasst und wie geschickt sie platziert wurden. Bei Flashs wäre dies nicht möglich.

Dadurch, dass die Arme tatsächlich dreidimensionale Nachbildungen sind, kann man sich die Tattoos auch aus verschiedenen Perspektiven ankucken, was bei Fotos nicht möglich gewesen wäre.

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Außerdem muss niemand seine Gliedmaßen stundenlang dem Publikum zur Verfügung stellen, noch müssen Leichen gefleddert werden, um an die Kunstwerke heran zu kommen. Meiner Meinung nach ein weiterer Vorteil dieser Art der Präsentation.

Ankucken kann man sich die Ausstellung in der Galerie „Gimpel & Müller“ in Paris.

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Ich finde, dass das Ganze schon etwas makaber aussieht, aber auf mich übt die Ausstellung eine große Anziehungskraft und Faszination aus. Abgesehen davon, dass mir der Stil der Tattoos nur bedingt gefällt, finde ich die Art der Darstellung ziemlich beeindruckend.

Durch das Verpacken in Glaskästen wirken die Arme auf mich gleich viel deutlicher als Kunstwerke, die jedes für sich ganz genau betrachtet werden müssen. Dadurch erfahren die Tattoos in meinen Augen eine ganz andere Wertschätzung als beispielsweise auf Fotografien, da dort häufig dann die Machart des Fotos im Vordergrund steht und nicht das Tattoo an sich.

Darüber hinaus mag ich auch einfach skurrile Dinge. Und eine Ausstellung von künstlichen tätowierten Körperteilen in Glaskästen fällt da ziemlich genau rein.

 

Guy Le Tatooer Arm Exhibition

Guy Le Tatooer Arm Exhibition (Quelle: gefunden bei inkbutter.com)

 

Wer sich mehr für den Künstler „Guy Le Tatooer“ interessiert, wird von seiner Website leider enttäuscht, da sich diese derzeit im Umbau befindet. AKABerlin.com hat einige ziemlich interessante Bilder von ihm und auch die Google-Suche liefert ziemlich viel

Außerdem findet sich bei vimeo noch dieses hübsche Video:


Noch mehr Tattoo-Input gibt es hier im Blog beim „Zombie-Boy Rick Genest“ oder in Form einer „Infografik über Tattoos als Tattoo„.

War dieser Artikel interessant? Lass es deine Freunde wissen!





Kommentiere »Tätowierte Arme im Schaukasten«

Zurück zum Anfang